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Passknacker-Punkte neu arrangiert

Es ist zu diesem Zeitpunkt bereits abzusehen gewesen, dass ich mein »normales« Pensum an Passknacker-Punkten in der Saison 2025 nicht schaffen würde. Daher entschied ich mich, Touren mal etwas anders zusammenzustellen. Bei normalem Pensum hätte das unnötige, doppelte Wege bedeutet. Aber so konnte ich eine angenehme Tour fahren.

Anfahrt über Autobahn

Ich entschied mich bei der Zusammenstellung der Passknacker-Punkte für diese Tour dafür, den Weg bis zum ersten Zwischenziel so weit wie möglich über die Autobahn zu absolvieren. Es war Mittwoch, ich hatte Urlaub, allerdings abends noch einen Termin - daher schnell zum Ziel, dann entspannt zurück. Ich fuhr direkt auf die A99, wechselte auf die A8 und hielt immer Richtung Salzburg. Gegen 7 Uhr war ich am Irschenberg, wie immer ein herrlicher Anblick beim Blick Richtung Osten. Die Grenze nach Österreich überquerte ich um kurz vor 8 Uhr. Kurz darauf geriet ich auf der A10 Richtung Hallein in etwas zähen Verkehr, nach wenigen Minuten ging es aber auch wieder flüssig weiter. Die Autobahn verließ ich bei Kuchl, wo ich, wie immer in Österreich, etwas von der Beschilderung verwirrt war - die Schilder hinterlassen immer kurz den Eindruck, als dürfte man hier nicht die Autobahn verlassen.

Putzenbauer / Weitenau

Der erste Passknacker des Tages war nun nicht mehr weit entfernt. Ich hatte bereits 155 Kilometer zurückgelegt, das erste Zwischenziel war jetzt noch ungefähr 13 Kilometer weit weg. Runter von der Autobahn, folgte ich noch ein paar Kilometer einer größeren Straße, bevor ich dann schließlich auf kleine Nebenstraßen einbog, um das erste Zwischenziel zu erreichen. Es war erst kurz nach 8 Uhr morgens, viele der kleinen Straßen lagen noch im Schatten. Dennoch boten sich mir tolle Ausblicke auf die umliegende Natur. Um halb neun war dann der erste Passknacker-Punkt des Tages erreicht, das Nachweisfoto an der kleinen Kapelle im Wald war schnell gemacht. Die letzten Jahre, als ich diesen Punkt anfuhr, drehte ich hier um, um wieder zurück Richtung Golling zu kommen - an diesem Tag fuhr ich geradeaus weiter, Richtung Pichl. Noch ein Stück weiter, und ich hätte den Lienbachsattel bzw. die Postalmstraße befahren können - dafür fehlte mir an diesem Tag jedoch die Zeit. Trotzdem war der Weg weiter Richtung Pichl und dann etwas unterhalb über die B162 zurück Richtung Golling sehr schön zu fahren, besonders das Stück bis Pichl.

Tanken

Bei Golling fuhr ich eine Tankstelle an, kurz dafür wurden jedoch noch Fehlstellen im Asphalt eines Kreisverkehrs ausgebessert. Das bremste den Verkehr etwas, die Tankstelle erreichte ich trotzdem.

Pass Lueg

Mit vollem Tank ging es zum nächsten Ziel, dem Pass Lueg. Dieser war über die B159 nur 3 Kilometer von der Tankstelle entfernt. Ich hielt in der Parkbucht am Tunnel mit Blick auf das Hotel, um mein Nachweisfoto zu knipsen. Von hier aus ging es weiter über die B159 in Richtung Süden, vorbei an der Festung Hohenwerfen bis Bischofshofen.

Dientner Sattel

Nachdem ich die Lokomotive am Ortseingang von Bischofshofen passiert hatte, verließ ich den Ort über die B164 bzw. Hochkönigstraße in Richtung meines nächsten Zwischenziels. Nachdem ich an einigen Baustellenampeln gewartet hatte, ging es auch schön kurvig in Richtung des Dientner Sattels. Das Nachweisfoto am Passschild war gemacht, anschließend folgte ich der B164 weiter zum nächsten Ziel - jedoch nicht, ohne noch den ein oder anderen Fotostopp einzulegen. Die Bergwelt an der Hochkönigstraße ist einfach beeindruckend.

Filzensattel

Der nächste Passknackerpunkt lag ebenfalls an der B164 und hörte auf den Namen Filzensattel. Auch hier enttäuschte die B164 nicht, was den Fahrspaß anging. Nachdem ich das vierte Nachweisbild dieses Tages geschossen hatte, folgte ich der B164 noch weiter bis nach Saalfelden am Steinernen Meer.

Grießenpass

In Saalfelden war der Verkehr etwas fordernd, doch irgendwann war auch der Ort durchquert. Für mich ging es weiter in Richtung Westen, das nächste Ziel sollte der Grießenpass sein. Dieser liegt recht unauffällig ebenfalls an der B164. Auf dem Weg dorthin hatte ich kurz Sorge, dass ein Gleitschirmflieger auf der Straße oder auf dem Dach eines Hauses landen würde, er hat es aber sicher auf eine Wiese geschafft. Diesmal nutze ich nicht das Passschild des Grießenpasses als Nachweismotiv: Aufgrund einer Baustelle war der Verkehr am Passschild doch sehr stark, deswegen wollte ich hier nicht halten. Somit nutze ich das nächste Ortsschild (»Hochfilzen«) als Nachweismotiv, was kein Problem darstellte.

Huberhöhe / Gasteig

In Hochfilzen verließ ich die B164, um ein Stück Richtung Norden zu fahren. Es ging über kleine Nebenstraßen vorbei am Wiesen- und am Pillersee. An letzterem hielt ich dann auch für ein paar Bilder an. Wirklich idyllisch. Es ging weiter bis Waidring, hier bog ich auf die B178 nach Kirchdorf ein. Und hinter Kirchdorf wartete bereits der vorletzte Passknackerpunkt dieser Tour auf mich: Huberhöhe / Gasteig. Als Nachweismotiv diente mir an diesem Tag nicht das Ortsschild, sondern die Schaukäserei. Über die B176 verließ ich den Ort und folgte dieser nach Norden. Durch Kössen ging es in Richtung deutscher Grenze.

Klobenstein

Die Grenze zu Bayern war auch gleichzeitig der letzte Passknackerpunkt dieser Tour. Die österreichische B176 wird zur deutschen B307, am »Grenztunnel« hielt ich für ein Foto und konnte somit den Punkt »Klobenstein« für diese Saison als erledigt betrachten.

Heimweg

Als ich den Felstunnel durchfahren hatte, war ich bereits in Bayern. Ein paar hundert Meter weiter stand ein Container, der wohl eine Grenzkontrolle darstellen sollte - hier war jedoch niemand, somit wurde auch niemand kontrolliert. Für mich ging es nun wieder nach Hause, diesmal allerdings ohne Autobahn. Ich fuhr über Marquartstein, Grassau, Bernau und Prien am Chiemsee vorbei, umfuhr Bad Endorf und kam schließlich zwischen Höslwang und Halfing mal wieder am Weiler »Radl« vorbei. Am Schild stand auch wieder ein Fahrrad. Bei Griesstätt ging es über den Inn, anschließend noch durch Grafing und von Glonn an über die Hausstrecke zur heimischen Tankstelle.

Knapp 430 Kilometer und siebeneinhalb Stunden, nachdem ich am Morgen aufgebrochen war, füllte ich den Tank für die nächste Ausfahrt auf. Die ersten 155 Kilometer dieser Tour absolvierte ich über die Autobahn, der Rest ging dann über landschaftlich schöne Straßen durch Österreich und Bayern. Die »alternative« Zusammenstellung der Passknackerpunkte hat ebenfalls Spaß gemacht, mal sehen, wie ich die Punkte in der Saison 2026 arrangieren werde.


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